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Zärtlichkeit

Zärtlichkeit  gibt es auch unter Tieren.
Zärtlichkeit  gibt es auch unter Tieren.

Zärtlichkeit ist zum Beispiel Kuscheln, Schmusen, Streicheln, Küssen, Kraulen, Nasen aneinander reiben, Haare wuscheln, mit den Wimpern "Schmetterlingsküsse" auf die Wangen machen, an den Brustwarzen lutschen oder vorsichtig knabbern, mit der Zunge über den Körper wandern, sanft auf die Haut pusten, am Ohrläppchen knabbern, mit den Fingernägeln behutsam an den Innenseiten der Oberschenkel hochkrabbeln oder gemeinsam neue Ideen für diese Liste erfinden und ausprobieren.

Zärtlichkeit bedeutet auch Intimität. Intimität ist ein Zustand tiefster Vertrautheit. Intimität herrscht in der Intimsphäre – einem persönlichen Bereich, der durch die Anwesenheit ausschliesslich bestimmter oder keiner weiteren Personen definiert ist und Aussenstehende nicht betrifft. Die Intimsphäre und damit die Intimität wird durch Indiskretion verletzt. Eine Verletzung der Intimität kann Personen seelisch labilisieren. Besteht körperliche Nähe oder eine emotionale Berührung, spricht man von körperlicher Intimität, altertümlich auch von Liebkosung.

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Zervikalschleim

Zervikalschleim - fadenziehender Schleim
Zervikalschleim - fadenziehender Schleim

Ein medizinischer Fachausdruck, mit dem der Schleim bezeichnet wird, der sich in der Scheide vor dem Muttermund befindet. Die Cervix ist der Gebärmutterhals, also der untere Teil der Gebärmutter, der die Öffnung zur Scheide, den Muttermund, enthält.
Der Zervixschleim bildet den Schleimpfropf des Gebärmutterhalskanales und wird durch die Zervixdrüsen gebildet. Es ist ein Sekret, das leicht alkalisch ist und dessen Konsistenz und Menge sich während des Menstruationszyklus verändert. Der Zervixschleim setzt sich u. a. zusammen aus Muzinen, Aminosäuren, Zuckern, Enzymen, Elektrolyten sowie Wasser (bis zu 90 %). Die Funktion des Zervixschleimes ist es, das Eindringen von Sperma sowie Krankheitserregern in die Gebärmutter zu verhindern.

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Zervix

Zervix
Zervix

Medizinisches Fremdwort für Gebärmutterhals. Die Zervix stellt die Verbindung der Gebärmutter in die Scheide dar.
Die Öffnung ist von dicker Schleimhaut umgeben, die ca. 3 cm weit in das Scheidendach vorragt. Im Normalfall ist die Öffnung eng, um ein Aufsteigen von Keimen in die Gebärmutter zu verhindern.
Während der Geburt wird die Zervix unter dem Einfluss des Hormons Prostaglandin F2α weicher, sie öffnet sich während der Wehen und hat beim Durchtritt des Babykopfes einen Durchmesser von über 10 cm.

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Zirkumzision

Zirkumzision vorher
Zirkumzision vorher

Zirkumzision nachher
Zirkumzision nachher

Zirkumzision, ein anderes Wort für Beschneidung. Der Kenntnisstand in der Bevölkerung dazu ist vergleichsweise gering. In Deutschland wird eine Beschneidung eigentlich nur dann durchgeführt, wenn eine Vorhautverengung festgestellt wird. Nur ca. 15 % der Männer bei uns haben keine Vorhaut. In anderen Ländern ist das anders. Nahezu 100 Prozent der Männer sind in Ländern wie Marokko oder Israel beschnitten. Aus religiösen oder kulturellen Gründen. In den USA werden Säuglinge aus hygienischen Gründen fast routinemässig beschnitten (etwa 80 % der männlichen Bevölkerung). In Kanada und Australien sind es – auch aus hygienischen Gründen – immerhin noch 40 %.
Hygienische Gründe – was sich anhört, als könnten sich Männer nicht ausreichend waschen, beruht auf einfachen Tatsachen. Unter der Vorhaut ist es warm und feucht. Ein idealer Platz für Pilze und andere Krankheitserreger. Hier wird auch das "Smegma" gebildet – ein Sekret, das nicht besonders gut riecht und sich ständig nachbildet. Waschen hilft hier nur kurze Zeit. Bei einem beschnittenen Penis hingegen liegt die Eichel frei. Das heisst, sie ist trocken und sauber und bedeutet: keine Pilze, kein Smegma, keine übelen Gerüche.
Viele Männer – und Frauen – finden ausserdem, dass ein beschnittener Penis einfach schöner aussieht. Wer den Vergleich kennt, wird dem wahrscheinlich zustimmen. Daher entscheiden sich mehr und mehr Männer im erwachsenen Alter für den kleinen Schnitt im Schritt.
Beschneidungen werden von Urologen durchgeführt. Wer nicht unter einer Vorhautverengung leidet, sondern sich aus kosmetischen Gründen für eine Beschneidung entscheidet, muss die Kosten selber tragen. Die Bescheidung selber dauert etwa 1/2 Stunde. Es ist natürlich immer besser, einen Arzt auszuwählen, der Erfahrung auf diesem Gebiet hat! Die Operation wird unter lokaler Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt – je nach Wunsch des Patienten oder Meinung des Arztes.
Die gängigste Methode ist die "Freihandmethode". Hierbei wird die Vorhaut angehoben, mit einem Skalpell entfernt und die "Blätter", wie die Schafthäute genannt werden, anschliessend wieder zusammengenäht. Meistens mit Fäden, die sich nach etwa 2 Wochen von selber auflösen, also nicht gezogen werden müssen.
Eine andere Methode ist die Plastibellmethode. Hierbei wird ein Plastikring über die Eichel gezogen, was einen schöneren Schnitt und ein kosmetisch eventuell besseres Ergebnis zur Folge hat. Da der Plastikring während der Heilzeit auf der Eichel verbleibt und jeder Mann mehrfache nächtliche Erektionen hat, ist dies die weitaus schmerzhaftere Methode. Das ist auch der Grund, warum dieses Verfahren vor allem in der Kinder-Urologie angewendet wird. Wo nachts nichts steht, tut es natürlich auch nicht weh.
Heilzeit In der Heilzeit von etwa 2 bis 6 Wochen sollte kein Geschlechtsverkehr ausgeübt werden. Da es sich um eine Wunde handelt, die bei Berührungen auch Schmerzen verursachen kann, haben die wenigsten Männer in dieser Zeit das ausgesprochene Bedürfnis nach Sex.

Siehe auch unter: Beschneidung

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Zölibat

Der Zölibat bezeichnet die Pflicht der römisch-katholischen Geistlichen sowie von Mönchen und Nonnen zur Keuschheit und Ehelosigkeit. Der Begriff entstammt dem lateinischem Substantiv "caelibatus" = Ehelosigkeit. Aus der Bibel lässt sich der Zölibat nicht ableiten. Er hat aber seine Ursprünge in der Ehelosigkeit von Jesus. Die Ehelosigkeit besass schon im frühen Christentum einen hohen Wert, wurde aber erst mit dem zweiten Laterankonzil von 1139 für alle Geistliche verpflichtend. Dieser Beschluss wurde vom zweiten Vatikanischen Konzil im Jahre 1965 nochmals bekräftigt.
Medizinisch gesehen gibt es bei Männern keine Hinweise darauf, dass Enthaltsamkeit zu irgendwelchen negativen körperlichen Auswirkungen führt. Aber es führt sicherlich auch zu keinen besonders erwähnenswerten positiven Wirkungen. Bei Nonnen hat sich allerdings gezeigt, dass sie erheblich seltener an Gebärmutterhalskrebs erkranken als die übrigen Frauen.
Die römisch-katholische Kirche kennt zudem den verheirateten Diakon im ständigen Diakonat. Der ständige Diakon muss sich vor seiner Weihe für die Ehe oder für ein zölibatäres Leben entscheiden. Eine erneute Eheschliessung nach der Weihe (etwa beim Tod der Frau oder Annullierung der Ehe) ist nur mit Erlaubnis des Papstes möglich.
In der lateinischen Teilkirche der katholischen Kirche ist für Bischöfe und Priester der Zölibat in der Regel verpflichtend, in den orientalischen Teilkirchen der katholischen Kirche wie auch in den orthodoxen Kirchen gilt er nur für Bischöfe, die meist dem Mönchsstand entstammen (wobei hin und wieder auch verwitwete Priester zum Bischof geweiht werden). Priester müssen hier ebenfalls vor ihrer Diakonatsweihe entscheiden, ob sie verheiratet oder zölibatär in den Weihestand treten wollen. Nach dem Tod der Frau scheidet eine neue Heirat auch hier aus.

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Zoomimik

Der Meister (Top) mit Pudel (Bottom)
Zoomimik -
Der Meister (Top) mit Pudel (Bottom)
Zoomimik - Petgirls im  Käfig
Zoomimik - Petgirls im  Käfig
Zoomimik - Herrin mit Hund
Zoomimik - Herrin mit Hund
Zoomimik - Gummispiele
Zoomimik - Gummispiele

Unter Zoomimik, oder auch "Petplay" genannt (engl. Pet=(Haus-)Tier play=Spiel) versteht man ein erotisches Rollenspiel, bei dem mindestens ein Partner die Rolle eines Tieres spielt. Es geht dabei im Wesentlichen um Dressur und Demütigung, Unterwerfung und Macht. Die Domina zügelt ihren Masochisten wie ein Pferd, reitet und peitscht ihn. Bei den Hunde-Spielen werden Halsband, Maulkorb und Hundeleine eingesetzt. Üblicherweise wird das Petplay zu den Sexualpraktiken des BDSM gezählt. Klassische Elemente des BDSM, beispielsweise Machtgefälle, Unterwerfung, sexuell stimulierende Erniedrigung und sadomasochistische Praktiken können Bestandteil des Spieles sein. Diese Rollenspiele finden grundsätzlich zwischen einvernehmlichen Partnern statt. Nicht zum Petplay gehört das sexuelle Spiel mit echten Tieren, das als Sodomie oder Zoophilie bezeichnet wird.

Für etliche Petplayer ist das Rollenspiel nur eine Ergänzung ihrer sonstigen Praktiken aus dem BDSM-Bereich und wird wie in vielen Bereichen des BDSM vor allem über das Internet diskutiert. Es gibt einige Communitys speziell für diese Spielart, aber auch etliche allgemeine BDSM-Foren und Communitys haben Bereiche oder Angebote für Petplayer. In den letzten Jahren sind auch im deutschsprachigen Raum vereinzelt Stammtische nur für Petplayer entstanden, in anderen Ländern gibt es diese ebenfalls. Ausgeübt wird diese Praktik überwiegend in vor der Öffentlichkeit geschützten Bereichen, beispielsweise zuhause oder in speziellen für Petplayer geeigneten mietbaren Räumlichkeiten (Ställe, Freiflächen). Dominas bieten in ihren Studios, je nach ihrer Ausrichtung, ebenfalls die Möglichkeit zum Petplay an. Durch die vielfache Verbindung mit anderen Spielarten des BDSM ist das Petplay insgesamt eine bekannte und weitgehend akzeptierte Spielart innerhalb der BDSM-Szene, während bestimmte Varianten, vor allem die Schlachtungsfantasien aus dem Pigplay (engl. Pig=Schwein) zumeist auch innerhalb der Szene auf Unverständnis und heftige Kritik stossen. Innerhalb der Szene wird auch darauf hingewiesen, dass Lebensbeziehungen, die den Rollenbildern des Petplay unterworfen sind, sorgfältig auf Merkmale einer destruktiven Beziehung hin beobachtet werden sollten.

Neben dem Wunsch nach einem Machtgefälle innerhalb der sexuellen Beziehung zum Partner geht es beim Petplay für den devoten Partner (Bottom) häufig darum, menschliche Verhaltensweisen für eine begrenzte Zeit abzulegen zu können, um neue und andere Verhaltensweisen auszuleben, also beispielsweise dem dominanten Mitspieler (Top) gehorchen und ohne Sprache auskommen zu müssen. Devote Petplayer beschreiben gelegentlich, dass sie ihre Rolle nach den dem jeweiligen Tier zugeschriebenen Eigenschaften wählen, zum Beispiel Treue des Hundes, Gelehrigkeit des Ponys. etc. und dabei ein Tier auswählen, dessen Charakter ihnen selbst am meisten entspricht. Die Tierrolle selbst ist meist die passive, kontrollierte Rolle, das aktive Gegenüber übernimmt meist die entscheidende und kontrollierende Rolle. Während in der Tierrolle die Verantwortung für das Verhalten weitgehend an den Top abgegeben werden kann, ist es möglich, dass der Top seine eigene Befriedigung neben der Kontrolle seines Gegenübers auch aus der Verhaltensbeeinflussung, etwa über die "Dressur" seines Partner bezieht.

Siehe auch unter: BDSM

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Zoophilie

Zoophilie bezeichnet das sexuelle Hingezogensein zu Tieren. Zoophilie kann sexuelle Handlungen beinhalten, aber auch Vorlieben, die nur sekundär, manchmal gar unbewusst der sexuellen Befriedigung des Menschen dienen. Der Begriff wurde erstmals 1896 von dem Wiener Psychiater Richard von Krafft-Ebing in seinem Werk Psychopathia sexualis benutzt. Der früher gebräuchliche, jedoch unscharfe und zudem moralisch aufgeladene Begriff Sodomie wird heute nicht mehr verwendet.
Eine andere Bezeichnung (in Kontaktanzeigen) ist Tierfreund(in) / Tierliebhaber(in), tierlieb, oder als Abkürzung Zoo. Zeitungen verweigern manchmal diese Bezeichnungen. Mit Zoophilie (griech. Zoon = Tier, philie = Anziehung durch) ist die Unzucht mit Tieren gemeint. Hier handelt es sich um Geschlechtsverkehr und andere sexuelle Handlungen mit Tieren. Sex mit Tieren ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit. Schon immer gab es Berichte darüber, dass es Schafhirten mit ihren Schafen trieben oder dass Schosshündchen für die feine Dame mehr waren als nur ein Hund
Die Strafbarkeit wurde 1969 in Deutschland durch die grosse Strafrechtsreform aufgehoben. Gewisse Grenzen setzen hier weiterhin die Tierschutzgesetze. Die Verbreitung pornografischer Schriften, die sexuelle Handlungen von Menschen mit Tieren zum Gegenstand haben, ist weiterhin strafbar. Der blosse Besitz hingegen ist erlaubt.

Siehe auch unter: -philie

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Zuhälter

Zuhälter - gestelltes Klischee
Zuhälter - gestelltes Klischee

Echter Zuhälter mit seinen "Pferdchen"
Echter Zuhälter mit seinen "Pferdchen"

Ein Zuhälter ist eine Person, die Prostituierte für sich arbeiten lässt und von deren Einnahmen lebt. Teilweise handelt es sich dabei um den Inhaber eines Bordells. Nach der Definition des deutschen Strafgesetzbuches bedeutet Zuhälterei "die Ausbeutung einer Person, die der Prostitution nachgeht" und "die gewerbsmässige Förderung der Prostitution". Zuhälterei ist in in vielen Ländern, einschliesslich Deutschland, Österreich und der Schweiz, unter verschiedenen Voraussetzungen strafbar.
"Zuhälter" kommt ursprünglich von dem Wort "zuhalten". Gemeint ist, "zu jemandem halten", womit ursprünglich ein aussereheliches Verhältnis zwischen Mann und Frau umschrieben wurde. Später wurden Dirnen als Zuhälterinnen bezeichnet.
Für eine Prostituierte ist ihr Zuhälter Ihr Liebhaber, Beschützer und Ausbeuter in einer Person. Er bestreitet seinen Lebensunterhalt ganz oder nur zum Teil aus ihren Einkünften. Sie geht für ihn "anschaffen. Sie muss seine Kunden, ihre Freier, sexuell befriedigen und genug Geld verdienen, sonst wird sie schlecht behandelt oder gar misshandelt. Er verteidigt sie jedoch auch gegenüber der Konkurrenz, bei Streitigkeiten, vor ausfälligen Kunden und der Polizei. Gleichzeitig muss die Hure ihrem Zuhälter "treu" sein.
Oft müssen Prostituierte aber auch ohne Gegenleistungen Einnahmen an Zuhälter abtreten, weil sie sich in einem Abhängigkeitsverhältnis befinden oder aus Furcht vor Gewaltandrohung. Besonders in Ländern wo Prostitution illegal ist, sind günstige Orte (Strassenstrich, Kontaktsauna, Rotlichtviertel) meist dem "Revier" eines Zuhälters zugehörig. Dieser verteidigt sein Revier mit Gewalt gegen andere und verlangt von allen innerhalb des Reviers tätigen Prostituierten unter Gewaltandrohung Geld (eine Art der Schutzgelderpressung), wogegen sich diese nicht wehren können, da sie ja selbst einer illegalen Tätigkeit nachgehen.
Andere Arten der Abhängigkeit, die Zuhälter ausnutzen, sind Drogensucht (der Zuhälter ist gleichzeitig Dealer) und die Notlage illegaler Einwanderer (oft im Zuge des kriminellen Menschenhandels).
Auch emotionale Labilität und allgemeine Notlagen werden teilweise ausgenutzt, um ein Abhängigkeitsverhältnis gezielt herzustellen: z. B. gaukelt der Zuhälter einer unerfahrenen jungen Frau zunächst Liebe vor und geht zum Schein sogar eine Partnerschaft mit seinem Opfer ein. Als "Liebesbeweis" fordert er dann von seinem "Partner", sich Dritten sexuell zur Verfügung zu stellen.
Weibliche Zuhälter/Bordellchefinnen (Puffmutter) sind oft selbst ehemalige Prostituierte.
Zuhälterei ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz dann eine Straftat, wenn der Tatbestand der Ausbeutung und der Ausnutzung einer Person, welche der Prostitution nachgeht, feststeht.
Umgangssprachliche Bezeichnungen für Zuhälter sind Lude oder Vollkaufmann, wobei letzteres als Verballhornung der Kaufmannseigenschaft nach dem HGB zu sehen ist. In Österreich bezeichnet man ihn als "Strizzi" oder "Peitscherlbua".

Siehe auch unter: Prostitution

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Zungenkuss

Zungenkuss
Zungenkuss

Intime Form des Mund-zu-Mund-Kusses, bei dem sich die Zungen der Partner berühren. Der Zungenkuss (auch als "Französischer Kuss" bezeichnet) gehört wegen seiner erregenden Funktion häufig zum sexuellen Vorspiel. Neben dem Berühren der Zungen kann auch das Saugen an Ober- oder Unterlippe des Partners dazu gehören.
Im Gegensatz zu Europa sind im asiatischen Kulturraum und in Nordamerika lange und intensive Zungenküsse in der Öffentlichkeit eher unüblich, wenn nicht gar verboten. In Deutschland sind Zungenküsse als Missbrauch strafbar, wenn der Partner jünger als 14 Jahre ist

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Zungenspiele

Orale Liebestechnik, bei der die Partner sich mit Zungenzärtlichkeiten verwöhnen. Kein anderer Körperteil kann so viel Lust verschaffen, wie die Zunge. Sie ist weich, feucht, sensibel und dabei noch sehr flexibel in ihren Bewegungen. Zungenküsse sind ein hocherotisches Erlebnis. Durch ihre Sensibilität werden Vor- und Zwischenspiel für beide Partner gleich intensiv erregend empfunden. Mit der Zunge kann man den gesamten Körper sexuell stimulieren, ganz besonders jedoch den Genitalbereich.

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Zwangsmasturbation

Bei der Zwangs-Masturbation handelt es sich um eine neurotische Handlung. Sie ist häufig bei Erwachsenen zu finden, die aber durchaus noch partnerschaftlichen Geschlechtsverkehr haben können. Normaler Geschlechtsverkehr genügt ihnen allerdings nicht - sie glauben, drei- bis viermal täglich masturbieren zu müssen. Anders als bei der normalen Selbstbefriedigung wird bei der Zwangs-Masturbation die sexuelle Erregung erst unmittelbar durch das Onanieren selbst herbeigeführt.

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Zwitter

Hermaphroditismus oder Zwittrigkeit bzw. Zwittertum bezeichnet in der Biologie das Vorkommen von doppelgeschlechtlichen Individuen, also Individuen mit männlicher und weiblicher Geschlechtsausprägung und die sowohl männliche als auch weibliche Keimzellen ausbilden, bei einer Art. Bei (meist unvollständig) doppelgeschlechtlichen Individuen von Arten, bei denen die Getrenntgeschlechtlichkeit der Regelfall ist, spricht man dagegen von Pseudohermaphroditismus oder Intersexualität, wobei letzterer Begriff heute vornehmlich beim Menschen verwendet wird. Die Individuen selbst werden als Hermaphroditen oder Zwitter bezeichnet.
Ein Zwitter kann sowohl Eierstöcke als auch Hoden haben kann. Oder einen Penis und eine Gebärmutter, aber auch eine Vagina und keine Gebärmutter. Eher selten verfügt ein Zwitter über vollentwickelte männliche und weibliche Geschlechtsorgane. Es gibt jedoch zahlreiche Zwischenstufen. So können Frauen mit normal ausgeprägter Vagina und normalem Busen auch einen kleinen Penis haben. Bei einem männlichen Zwitter mit hauptsächlich männlichen Geschlechtsmerkmalen ist häufig eine kleine Vagina vorhanden

Siehe auch unter: Hermaphrodit

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Zygote

Zygote
Zygote

Bei der menschlichen Fortpflanzung ist es die Zelle, die aus den männlichen und weiblichen Zellen nach der Befruchtung entsteht und nach weiterer Teilung zum Embryo wird.
Eine Zygote ist eine Zelle (diploid), die durch Verschmelzung zweier haploider Geschlechtszellen (Gameten) entsteht – meistens aus einer Eizelle (weiblich) und einem Spermium (männlich). Bei diesem als Befruchtung bezeichneten Vorgang verschmelzen zunächst beide Membranen (Plasmogamie) und dann auch die Zellkerne der beiden Geschlechtszellen (Karyogamie). Den gesamten Verschmelzungsvorgang nennt man Syngamie. Sobald die Samenzelle in die Eizelle eingedrungen ist, findet die Rindenreaktion statt, bei der die Eizelle eine Substanz ausscheidet, die es für weitere Samenzellen unmöglich macht, in die Eizelle einzudringen. Bei Mehrzellern entstehen aus der Zygote durch vielfache Mitosen (Kernteilungen) mehrzellige Organismen.

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Zyklus

Bei Frauen bezeichnet man damit den Zeitraum von einer Regelblutung bis zur nächsten. Obwohl man auch von Monatsblutung spricht, ist der Zyklus bei jeder Frau unterschiedlich lang, der Durchschnitt liegt bei 28 Tagen.
Als Beginn des Menstruationszyklus ist der erste Tag der Monatsblutung festgelegt worden, weil die Blutung das deutlichste und sichtbare Symptom innerhalb des Zyklus ist, ein Zyklus endet am Tag vor dem Einsetzten der Blutung.
Im Verlauf des Zyklus wird die Gebärmutterschleimhaut zunächst abgestossen (Desquamation) und anschliessend wieder aufgebaut (Proliferation und Sekretion). Währendessen wird im Eierstock ein Ei zur Befruchtung bereitgestellt (Follikelreifung) und so lange am Leben erhalten, bis ein befruchtetes Ei bei Eintritt einer Schwangerschaft selbst für seinen Erhalt sorgen kann (Gelbkörperphase). Gesteuert werden diese Vorgänge von Hypothalamus, Hypophyse und Ovar über verschiedene Hormone, Östrogen und Progesteron lösen die Veränderungen an der Gebärmutterschleimhaut aus. Diese sind die Hauptbestandteile der meisten Empfängnisverhütungspillen, weil mit ihrer Hilfe dem Körper eine Schwangerschaft vorgetäuscht werden kann und so ein Eisprung unterbleibt.

Der Zyklus wird in zwei Phasen unterteilt:
1. Der Abschnitt zwischen dem Eintritt der Menstruation und dem Eisprung wird als Desquamations- und Proliferationsphase oder Follikelphase bezeichnet und ist in seiner Dauer variabel.
2. Die Phase zwischen Eisprung und dem Beginn der nächsten Menstruation wird als Sekretions- oder Lutealphase bezeichnet. Sie dauert, relativ konstant, zwischen 12 und 16 Tagen.

Als "normal“ werden heute Zyklen bezeichnet, die 23 bis 35 Tage dauern. Immerhin 5 % der Zyklen gesunder Frauen dauern länger als 35 Tage – die "Normgrenze" ist also relativ eng gezogen.

Siehe auch unter: Menstruation

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Zyste

Zyste (Medizin), krankhafte Hohlraumbildungen in der Medizin:
Eine Zyste ist ein durch ein Epithel (Häutchen) abgeschlossener Gewebehohlraum, der aus mehreren Kammern bestehen kann und einen flüssigen Inhalt besitzt. Die Zyste kann verschiedene Ursachen haben und die enthaltene Flüssigkeit kann Gewebswasser (interstitielle Flüssigkeit), Blut oder Eiter sein.
Zysten werden unterschieden in mit Epithel ausgekleidete echte Zysten und Pseudozysten, die nur von Bindegewebe umgeben sind. Eine dritte Gruppe umfasst die Hautzysten, zu denen Talgdrüsen-, Follikel-, Epithelzysten, das Atherom sowie Federbalgzysten (Veterinärmedizin) zählen.
Liegt der Zyste eine Abflussbeeinträchtigung zugrunde, spricht man von einer Retentionszyste.
Auch Parasiten können im Menschen Zysten bilden. Sie können in der Leber oder in der Harnblase bei Echinokokkose, Bilharziose und Amöben auftreten.
Der Zystenniere hingegen liegt meist eine erbliche Ursache oder eine Medikamentenschädigung zugrunde. Zysten in der Lunge treten bei Mukoviszidose (Zystische Fibrose) auf.
Die chirurgische Entfernung einer Zyste bezeichnet man als Zystektomie. Allerdings wird dieser Begriff in der Medizin vorwiegend für die Harnblasenentfernung gebraucht.
Zyste (Biologie), kapselartige Hüllen in der Biologie:
Als Zyste oder Cyste wird die Dauerform bestimmter Einzeller, Pflanzen und Tiere bezeichnet, die sie bei ungünstigen Lebensbedingungen wie Trockenheit oder Nährstoffmangel bilden. Sie können auch zur Vermehrung und Ausbreitung genutzt werden. Besonders Einzeller, die in trockenfallenden Gewässern leben, haben die Fähigkeit zur Zystenbildung, der Enzystierung.
Die Zysten bestimmter Bakterien, z. B. Azotobacter, entstehen durch Umwandlung der lebenden Zelle und haben eine verdickte Zellwand. Es können auch mehrere Zellen von einer festen Hülle umgeben sein, wie zum Beispiel bei den Myxobakterien. Von zystenbildenden Protisten wird meistens eine Hülle ausgeschieden, die vor den Einflüssen der Umgebung schützt. Als Speicherstoff wird häufig Polyhydroxybuttersäure (PHB) in die Zyste eingelagert.
Zysten widerstehen Trockenheit, mechanischen Belastungen und Strahlung, jedoch nicht grosser Hitze.

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Zystitis

Als Zystitis (lat. Cystitis) wird im engeren und allgemein gebräuchlichen Sinn – auch im medizinischen Sprachgebrauch – eine Entzündung der Harnblase bezeichnet.
Betroffen sind vor allem Kinder und sexuell aktive Frauen. Im fortgeschrittenen Lebensalter sind auch Männer betroffen, oftmals im Zusammenhang mit einer gutartigen Prostatavergrösserung. In den meisten Fällen handelt es sich um eine aszendierende, also aufsteigende Infektion, deren häufigste Ursache gramnegative Stäbchen aus der Darmflora (Escherichia coli in 80 % der Fälle), aber auch grampositive Kokken, Mykoplasmen, Ureaplasmen, Hefen, Chlamydien, Viren und chemische oder mechanische Reize sind. Begünstigt wird sie durch Abflussstörungen des Urins aus der Harnblase, Alter, weibliches Geschlecht und medizinische Eingriffe. Die Therapie ist in aller Regel antibiotisch, wobei bei der unkomplizierten Zystitis der Frau 1–3 Tage ausreichend sind. Eine gefürchtete Komplikation ist die Nierenbeckenentzündung, die mit hohem Fieber bis hin zur Blutvergiftung und Abszessbildung einhergehen kann.
Des Weiteren gibt es die selteneren, abakteriellen Formen der chemisch oder physikalisch induzierten Zystitis. Ein Beispiel für die letztere Form ist die sogenannte Strahlenzystitis nach einer Strahlentherapie im Bereich des kleinen Beckens.

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